Online-Communities

Mit Hilfe von Community-Software, Plattformen wie mixxt oder Ning oder bestehenden Online-Communities wie Facebook können sich gemeinnützige Organisationen ihre eigene Online-Gemeinschaft aufbauen. Über die Community können Beziehungen gepflegt, Inhalte verbreitet und Aktivitäten koordiniert werden.Communities funktionieren dann am Besten, wenn die Initiative zu ihrer Einrichtung von den Stakeholdern einer gemeinnützigen Organisation selbst kommt bzw. aktive Unterstützer für die Inhalte und die Publizität der Community sorgen.Communities zu pflegen und am Leben zu erhalten ist sehr anspruchsvoll, aber sie ermöglichen einen nachhaltigen Beziehungaufbau hin zu den Unterstützern einer NPO, – sofern es sich um ein lebendiges Forum handelt.Communities sollten möglichst offen sein und Fach- und Milieugrenzen überschreiten. Ansonsten entstehen „geschlossene Gemeinschaften“, die einer NPO zwar Kraft geben, langfristig aber deren breite Vernetzung mit der Gesellschaft beeinträchtigen.Baut eine NPO ihr Netzwerk auf kommerziellen Communities wie Facebook auf, erreicht sie einerseits große Menschenmassen, – andererseits unterwirft sie sich der hierarchischen Steuerung des jeweiligen Anbieters und bindet ihr Netzerk an die Existenz des jeweiligen Unternehmens. Mehr Unabhängigkeit verleihen selbst aufgebaute Online-Communities, – allerdings ist deren Initiierung und Pflege erheblich schwerer und aufwändiger als eine Präsenz auf einem florierenden kommerziellen Netzwerk, auf dem große Teile der Öffentlichkeit schon vertreten sind.